Siehe, ich verkündige Euch
große Freude

St. Maria zur Wiese in Soest, 1340-1350
Denn Euch ist heute der Heiland geboren, der Herr in der Stadt Davids.

Karlsruhe St. Stephan, Weihnachtsglocke
Dienstag, 1. Dezember 2009, 19.30 Uhr
Emmendingen, Evangelisches Gemeindehaus, Hebelstraße 2a
Ökumenisches Bildungswerk Emmendingen
- Noch dauern wirds in späten Tagen -
Das Lied von der Glocke Frierich Schiller zum 250. Geburtstag
mit Kurt Kramer
Noch dauern wird's in späten Tagen
Und rühren vieler Menschen Ohr
Und wird mit dem Betrübten klagen
Und stimmen zu der Andacht Chor.
Die Glocke kann auf eine Geschichte von mehr als 5000 Jahren zurückblicken. Über Jahrtausende hinweg waren Menschen der unterschiedlichsten Kulturen fasziniert von der Vielfalt ihrer Klänge und Symbolik. Die Glocke hat die Wende vom Alten zum Neuen Testament nahtlos überstanden, Konzilien und Liturgiereformen konnten ihr nichts anhaben. Sie hat Kriegshelden samt ihren Kanonengießern und Revolutionäre mit ihren Glockenzerstörungsmaschinen überdauert.
Schillers Glocke ist Leitfaden durch diese Geschichte. Sie wird bereichert mit Passagen aus klassischer Literatur, mit Gedichten, Sagen, Erzählungen und Musikstücken aus unterschiedlichen Kulturlandschaften. Der Widerstreit von Glocke und Kanone und ihre wechselvolle Geschichte zwischen Krieg und Frieden gehen ebenso unter die Haut wie ihr dramatisches Schweigen. Noch im KZ war sie Thema philosophischer Gedanken und dramatischer Schilderungen. Aber gerade in ausweglosen Situationen schwingen im Glockenklang Teiltöne nie versiegender Hoffnung.
Referent: Kurt Kramer
ist in Deutschland ein gefragter Glockenexperte. Seine Vorträge führen ihn durch ganz Deutschland, im letzten Jahr u.v.a. zu den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Glocke.
Dazu auch in der Badischen Zeitung unter:
% % %
Dienstag, 24. November 2009, 20.15 Uhr
Thalia-Buchhandlung Karlsruhe
Roncalli Forum Karlsruhe
- Noch dauern wirds in späten Tagen -
Das Lied von der Glocke Frierich Schiller zum 250. Geburtstag
Noch dauern wird's in späten Tagen
Und rühren vieler Menschen Ohr
Und wird mit dem Betrübten klagen
Und stimmen zu der Andacht Chor.
Die Glocke kann auf eine Geschichte von mehr als 5000 Jahren zurückblicken. Über Jahrtausende hinweg waren Menschen der unterschiedlichsten Kulturen fasziniert von der Vielfalt ihrer Klänge und Symbolik. Die Glocke hat die Wende vom Alten zum Neuen Testament nahtlos überstanden, Konzilien und Liturgiereformen konnten ihr nichts anhaben. Sie hat Kriegshelden samt ihren Kanonengießern und Revolutionäre mit ihren Glockenzerstörungsmaschinen überdauert.
Schillers Glocke ist Leitfaden durch diese Geschichte. Sie wird bereichert mit Passagen aus klassischer Literatur, mit Gedichten, Sagen, Erzählungen und Musikstücken aus unterschiedlichen Kulturlandschaften. Der Widerstreit von Glocke und Kanone und ihre wechselvolle Geschichte zwischen Krieg und Frieden gehen ebenso unter die Haut wie ihr dramatisches Schweigen. Noch im KZ war sie Thema philosophischer Gedanken und dramatischer Schilderungen. Aber gerade in ausweglosen Situationen schwingen im Glockenklang Teiltöne nie versiegender Hoffnung.
Michael Rademachers Schauspielkarriere begann im Ulmer Theater und führte ihn über Flensburg, Kassel, Dortmund und Nürnberg an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Hier zählte er bald zu den gefragtesten Schauspielern. Er widmete sich vor allem dem klassischen Theater.
Kurt Kramer ist einer der gefragtesten Glockenexperten Deutschlands. Seine Vorträge führen ihn durch ganz Deutschland, im letzten Jahr u.v.a. zu den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Glocke.
Dienstag, 24. November 2009
Beginn: 20.15 Uhr
Thalia-Buchhandlung Karlsruhe
in der Kaiserstraße 167
Eintritt: € 5,- / erm. € 3,-
http://www.roncalli-forum.de/Monatsuebersicht.401.0.html
www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/thalia-filialen/showDetails/133/
Roncalli Forum Karlsruhe + Thalia-Buchhandlung Karlsruhe
% % %
Das Lied von der Glocke
- Klänge zwischen Zeit und Ewigkeit -
Frierich Schiller zum 250. Geburtstag
Freitag, 06. November 2009, 20.00 Uhr,
Evangelische Stadtkirche, Karlsruhe, Am Marktplatz
- Kooperation des Badischen Staatstheaters mit der Ev. Stadtkirche Karlsruhe -
Schauspieler/innen des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
Anne-Kathrin Bartholomäus, Ursula Grossenbacher, Ursula Reiter, Lisa Schlegel, Teresa Trauth-Thomas Gerber, Staatsschauspieler Sebastian Kreutz, Gunar Schmidt, Thomas Schrimm, Christian Schulz, Staatsschauspieler Stefan Viering
Eingerichtet und in Regie von: Donald Berkenhoff, Badisches Staatstheater, Karlsruhe
Orgel: Christian-Markus Raiser
Glocken der Ev. Stadtkirche Karlsruhe
Manuskript und Konzeption: Kurt Kramer
Mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Badischen Staatstheaters Karlsruhe sind die Rollen in dem von Regisseur Donald Berkenhoff inszenierten, nach Manuskript und Konzeption von Kurt Kramer eingerichteten „Lied von der Glocke“ herausragend besetzt.
Das Gedicht ist Leitfaden durch den Abend und wird an ausgewählten und prägnanten Stellen an der Orgel von Christian Markus Raiser begleitet und von Glockenklängen untermalt. Wir erleben aber auch Goethe und Schiller im Dialog über die Glocke, hören Boshaftigkeiten ebenso wie großes Lob zum Gedicht von prominenten Persönlichkeiten der Geschichte und der Gegenwart. Als Textuntermalung und Kulisse sind Fotos von Gemälden zu Schillers Glocke aus dem Ratssaal der Stadt Flöha, vom Goethezeitportal der Universität München und vom Glockenguss zu sehen.
Im Mittelpunkt der „Glocke“ steht der Glockengießer. Er führt uns durch das Gedicht. Er erklärt den Gesellen und auch uns das Glockenformen. Das Werden der Glocke, zu dem sich "ein ernstes Wort" geziemt, regt den Meister zu immer neuen, Betrachtungen über Leben und Tod, über Gesellschaft und Staat an. Und immer, wenn das Leben, wenn Staat und Gesellschaft sich ausweglosen Situationen gegenüber sehen, „fließt die Arbeit munter fort“. Das Formen an der Glocke, wird zur Formarbeit am Leben.
Das Lied von der Glocke bereitete Schiller einige Sorgen. Erste Gedanken zur Glocke gehen bereits in die Jahre 1787 und 1791 zurück. Ernsthaft machte er sich dann in seinem Jenaer Gartenhaus in den Jahren 1797 bis 1799 ans Reimen der Verse. Über die Entstehungsgeschichte der Glocke erfahren wir aus zahlreichen Briefwechseln, die er vor allem mit Goethe, Christian Gottfried Körner und auch mit Alexander und Wilhelm von Humboldt führte.
Schiller war fest davon überzeugt, dass sein Lied von der Glocke sich hervorragend zur Vertonung eigne. Er schreibt: „Ich glaube, dass sich die Glocke recht gut zu einer musikalischen Darstellung qualifizierte.“ Vor allem Goethe hat sich immer wieder um eine Vertonung der Glocke bemüht. Mangels geeigneter Vertonung ließ Goethe die Glocke zu zahlreichen Anlässen dann von Schauspielern mit Musikbegleitung aufführen. Diese Anregung Goethes, die das Wiener Burgtheater schon vor 150 Jahren mit großem Erfolg aufgriff, will dieser Schiller-Abend zum 250. Geburtstag des großen Dichters zum Klingen bringen.
% % %
350 Jahre Aachener Domglocken
1 6 5 9 - 2 0 0 9
Wussten Sie schon, …
… dass die Domglocken das größte, geschlossene, noch vorhandene Barockgeläut aus einem Guss überhaupt bilden?
… dass das Vorgängergeläut dem großen Stadtbrand vom 2. Mai 1656 zum Opfer fiel?
… dass die Brunnenschale des Karlsbrunnen vom selben Gießer geschaffen wurde?
Welchen Schatz die Aachener in ihrem ehrwürdigen Domturm bewahren, ist nur wenigen bekannt.
Begeben sie sich mit auf eine Reise in die greifbare und hörbare Vergangenheit Aachener Stadtgeschichte.
Glocken haben am Aachener Dom eine lange Tradition. Der Überlieferung nach soll ein Mönch namens Tanco schon für Karl, den Großen Glocken gegossen haben. Für das Jahr 1355 ist der Guss einer großen Marienglocke für das Aachener Marienstift belegt. Nach diversen Neugüssen und dem katastrophalen Stadtbrand wurde der Glockengießer Franz von Trier anno 1659 mit dem Neuguss des achtstimmigen Geläutes beauftragt. Sein Sohn Jakob ging ihm dabei tatkräftig zur Hand. Die große Marienglocke musste zunächst 1881, später dann noch mal nach dem 2. Weltkrieg (1958) erneuert werden.
Die vorhandenen Glocken haben die Töne:
g°, h°, d’, e’, fis’, g’, a’, h’
und verfügen damit über ein reichhaltiges Repertoire an Melodiemotiven.
Die bewegte Geschichte des Aachener Domgeläutes wird in einem zu diesem Anlass herausgegebenen Glockenbuch nachgezeichnet.
Eine CD mit den Einzelglocken sowie Teilgeläuten und dem Plenum wird im Buch enthalten sein.
Darüber hinaus werden Konzerte, Gottesdienste, Ausstellungen und Expertenvorträge das Jubiläum abrunden und somit das Bewusstsein der Menschen für ihr Aachener Domgeläut wieder neu schärfen.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse am Aachener Domgeläut!
Mehr unter: http://www.aachendom.de/index324-0.aspx
% % %
.jpg)
Weitere Informationen unter folgendem Link:
ProBell-Symposium.pdf
% % %
Dom zu Freising
Das größte Renaissance-Geläute der Welt kehrt zurück
Mehr und das Aktuelle erfahren Sie unter:
http://www.erzbistum-muenchen-und-freising.de/EMF009/EMF000828.asp?NewsID=12855
% % %