



Befund: Häufigste Greifvogelart. Starke Bejagung der
Rabenkrähen soll gebietsweise zu Nistplatzmangel geführt
haben.
Bedrohung: Nicht unmittelbar bedroht. Schädigend aber
kann sich die Belastung mit Pestiziden auswirken.
Gelegentlich werden Turmfalken gesetzeswidrig ausge-
horstet.
Lebensraum: In fast jeder Landschaft kommt der Turm-
falke vor, in offenen Wäldern, auf Ackerland, in Dörfern,
am Stadtrand und sogar in großen Städten. Was er
braucht, ist offene Landschaft, um dort jagen zu können.
Seine Hauptnahrung sind Mäuse. Turmfalken bauen
keine Nester. Sie nisten in Felsnischen, an Kirchen und
Türmen oder in Krähennestern. Offene Nistkästen, aber
auch künstliche Horste werden angenommen.
Nisträume und Nisthilfen: Für Turmfalken reicht eine
Nisthilfe mit den Ausmaßen 540 x 350 x 300 mm voll-
kommen aus. Der Nistkasten kann aber auch die Form des Schleiereulenkastens
haben. Ein Brett zur Abdunkelung darf dann jedoch nicht angebracht werden.
Als Einstreu werden am besten mittlere oder feine Hobelspäne verwendet.
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