


Der Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen ist ein ökumenisches Gremium, das von der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam eingesetzt wurde und getragen wird. Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Dibelius, Berlin und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Frings, Köln stimmten im Jahre 1951 der Gründung dieses Ausschusses und der neuen Satzung zu. Die EKD und die Bischofskonferenz behielten sich dabei vor, jeweils drei Vertreter in den Beratungsausschuss zu entsenden.
Die Anfänge des Ausschusses gehen bereits auf die Internationale Ausstellung "Musik im Leben der Völker" in Frankfurt/Main im Jahre 1927 zurück. Damals trafen sich erstmals die deutschen Glockenwissenschaftler, Glockensachverständigen und Glockengießer auf Einladung des Altmeisters der Glockenmusik, Domkapellmeister Griesbacher, Regensburg. Daraus entstand der Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen, der in den Jahren bis zum 2. Weltkrieg und bis zum heutigen Tage die leitende und ordnende Hand des deutschen Glockenwesens sein sollte.
Die Beratung der Kirchenleitungen in allen Fragen des Glockenwesens ist vornehmste Aufgabe des Ausschusses. Darüber hinaus erstreckt sich die Arbeit des Ausschuss auf vielfältige, weitgefächerte Themengebiete. So zum Beispiel:
Der Vorsitzende:
Dr. Christoph Thiele Oberkirchenrat der EKD Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
Tel.: 0511 2796-0
Fax: 0511 2796-277
www.glocken-online.eu
beratungsausschuss@glocken-online.de Christoph.Thiele@ekd.de
Der stellvertretende Vorsitzende:
Dr. Martin Seidler Generalvikariat Erzbistum Köln
Bauwesen/Denkmalpflege Marzellenstrasse 32 50668 Köln
Tel.: 0221 1642-1239 Fax: 0221 1642-1225

Der Domberg in Erfurt, die Türme von Dom und Severi
