



Versuche, gesprungene Glocken durch geeignete Verfahren wieder zum Klingen zu bringen, gehen ins Mittelalter zurück. Um 1150 erwähnt Theophilus in seiner „schedula diversarum artium” solche Versuche. Pomponius Gauriens (De sculptura, Florenz 1504) benutzte hierzu Messing mit einem Zusatz von 1/12 Arsenik.
Ein höchst umständliches und aufwendiges Verfahren beschreibt Birinuocci um 1550. Der Erfolg war mehr zufällig als geplant. Obwohl die Versuche zum Glockenschweißen im 19. und 20. Jh. fortgesetzt wurden, ersetzte man in der Regel gesprungene Glocken durch Umguss. Dadurch gingen viele gußtechnisch wertvolle,
künstlerisch bedeutende und klangschöne Glocken verloren.
Heute kümmern sich Glocken-Restauratoren, Glockensachverständige und die
Denkmalpflege gemeinsam erfolgreich um die Restaurierung von Glocken.
Glocken-Restaurierungen
Thomas Lachenmeyer
Gewerbestraße 4
86720 Nördlingen
Telefon: 09081 4589
Telefax: 09081 23376
E-Mail: schweisswerk.lachenmeyer@t-online.de
Homepage: www.glockenschweissen.de

Köln - Petersglocke

Restaurierungen (PDF zum Herunterladen, 699 kB)
oder Nachzulesen in
Glocken in Geschichte und Gegenwart, Band II
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Eine der beiden Silberglocken in Bienenkorbform
des Augsburger Domes, um 1100

